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betriebliche Zulassung Hilti

Warum Hilti HIT System?

In seinem Beitrag mit dem Titel „Einfach zugelassen“ unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Dr. Konrad Bergmeister (Leiter des Instituts für konstruktiven Ingenieurbau an der Universität für Bodenkultur in Wien), dass nicht nur der Injektionsmörtel selbst, sondern das ganze Befestigungssystem für einen zulassungskonformen nachträglichen Bewehrungsanschluss entscheidend ist.

Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung als konstruktiver Bauingenieur und leitete bedeutende Großbauprojekte. Seine Forschungstätigkeit umfasst verschiedene Gebiete des Bauingenieurwesens wie Befestigungssysteme, Strukturanalysen, Überwachung und Erhaltung.

Zitat Prof. Dr. Ing. Dr. Konrad Bergmeister:
„Für die Bemessung im konstruktiven Betonbau werden entsprechende Bauvorschriften angewandt. Diese Vorschriften beinhalten jedoch nicht die Bemessung von nachträglich eingemörtelten Bewehrungslagen. Um diese Lücke zu schließen, spielen Zulassungen eine bedeutende Rolle. Auf Basis der bestehenden Bauvorschriften qualifizieren diese Zulassungen chemische Injektionssysteme für die Verwendung bei nachträglich eingemörtelten Bewehrungs-
stäben.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Europäische Technische Zulassung (ETA) für nachträgliche Bewehrungsanschlüsse: Sie definiert die Auslegung von Beton-Beton-Anschlüssen mittels nachträglich montierter Bewehrungseisen in Übereinstimmung mit Eurocode 2 (EC2).

Zulassungen sind erforderlich

Damit können Bemessungsingenieure bekannte Bauvorschriften auch bei nachträglich eingemörtelten Bewehrungsanschlüssen einhalten. Dies ist bei geeigneten und zugelassenen Produkten der Fall. Sie verfügen über eine entsprechende Zulassung – beispielsweise die in Europa verwendete ETA.

Diese Zulassungen sind erforderlich, um die Eignung chemischer Injektionssysteme in Bezug auf ihre Übereinstimmung mit bestehenden Bauvorschriften und bezüglich ihrer Bemessung nachzuweisen.

Um Beton-Beton-Verbindungen mit chemischen Injektionssystemen zulassungskonform auszubilden, ist die fachgerechte Verwendung des passenden Zubehörs entscheidend.

Dazu gehören beispielsweise die korrekte Anwendung von Geräten zur Erfassung bestehender Bewehrungslagen, sichere Bohrgeräte, abgestimmtes Reinigungs- und Injektionszubehör, aber auch die umfassende Anwendungsdokumentation in Gebrauchsanleitungen und nicht zuletzt die Anwenderschulung.

Nur das Einhalten all dieser Voraussetzungen gewährleistet sichere Befestigungslösungen über die gesamte Lebensdauer des Bauobjekts.

 

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